Immobilie als Investition? Ja, aber mit Köpfchen (Teil 2)

Hier geht es zu Teil 1. Die Inflation macht mich arm. Oder reicher. Wer sein Geld auf dem Sparbuch liegen hat, bekommt heute keine Zinsen mehr. Und wenn er das Geld abhebt, ist es aufgrund der Inflation zwischenzeitlich weniger wert, man ist um den Effekt der Inflation also ärmer geworden. Wie aber nutze ich die Inflation für mich? Viele werden es nicht gerne hören, aber es funktioniert: durch Schuldenmachen. Im Jahr 1914, dem Jahr der Einführung der sog. Papiermark, war diese genauso viel wert wie eine Goldmark. Der Wechselkurs betrug also 1:1. Durch diverse Entwicklungen konnte das Deutsche Reich die im Versailler Vertrag festgelegten Reparationszahlungen (also die entgeltliche Wiedergutma

Immobilie als Investition? Ja. Aber mit Köpfchen! (Teil 1)

Der Einlagenzinssatz der Europäischen Zentralbank liegt bei -0,4%. Ja, kein Schreibfehler: Der Zinssatz, den Banken für Geld bekommen, das sie bei der EZB parken, ist negativ. Würde eine Bank also einen Betrag von 100 Mio. Euro bei der EZB anlegen, bekäme sie am Ende eines Jahres nur 99,6 Mio. Euro zurück. Das Absurde: Die Banken machen das tatsächlich. Warum tun sie das? Nicht nur bei den Banken, auch bei anderen Kapitalsammelstellen wie vor allem Versicherungen oder Pensionsfonds gibt es mehr Geld (Liquidität) als rentierliche Investitionsmöglichkeiten. Selbst die EZB hat vor geraumer Zeit damit angefangen, im Rahmen ihres „quantitative ease“-Programms Anleihen von Staaten und zuletzt auch

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Aus meinem kurzen Intermezzo bei den "Architects of Value" als strategischer Berater für Firmen und Politiker. Das war sehr interessant und aufregend!

 

Hier ein Video zu einer Veranstaltung der Bertelsmann-Stiftung im Oktober 2011 in Berlin.

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