(c) 2015-19 Sascha Röber

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HIGHLIGHTS

Hier gebe ich eine Übersicht der Themen, die mich in der jüngeren Vergangenheit beruflich besonders herausgefordert und beschäftigt haben.

2018

Repeat Issuer Schuldscheindarlehen

Im Rahmen einer umfangreichen Refinanzierung bestehender Darlehen wurde neben nicht öffentlichen Transaktionen unter anderem auch  ein weiteres Schuldscheindarlehen platziert. Neben der für Investoren wichtigen Bonität der Emittentin war insbesondere auch die bereits aus dem Schuldschein 2016 bekannte Gesamtstruktur ein großer Vorteil und erlaubte es, einen Gesamtbetrag von EUR 100 Mio. zu platzieren.

Als Joint Lead Arrangers fungierten dieses Mal zwei Landesbanken: die NordLB sowie die BayernLB.

Eckdaten der Transaktion:

 

Launch-Betrag: EUR 60 Mio.

Mandatierung: Feb 2018

Closing: Ende März 2018

Gesamtvolumen (final take)

EUR 100 Mio.

2016

Debüt-Schuldscheindarlehen

Zur Finanzierung weiteren anorganischen Wachstums hatte die Schön Klinik im Jahr 2008 Genussrechte an einen kleinen Kreis von Investoren begeben. Zur Hoch-Zeit der Finanzkrise waren solche Hybridinstrumente zwar noch zu bekommen, aber noch immer sehr teuer. Die Schön Klinik verwendete die hierdurch eingeworbenen Mittel, um in den Folgejahren weitere Kliniken in Deutschland zu erwerben. Damit konnte die Klinikgruppe ihr erfolgreiches Wachstum auf eine bereitere Basis stellen.

Mit der Schuldschein-Emission sollen diese Genussrechte Anfang 2017 abgelöst werden.

Die Mandatierung der beiden Joint Lead Arranger über einen mindestens zu platzierenden Betrag in Höhe von EUR 75 Mio. erfolgte Mitte März 2016. Das Orderbuch wies schon früh eine deutliche Überzeichnung auf, so dass das Orderbuch vorzeitig geschlossen werden konnte. Bereits Ende April 2016 wurde die Transaktion geclosed, das Final Take betrug EUR 125 Mio.

Als Joint Lead Arrangers fungierten die DZ Bank sowie die NordLB.

Eckdaten der Transaktion:

 

Launch-Betrag: EUR 75 Mio.

Mandatierung: März 2016

Closing: April 2016

Gesamtvolumen (final take)

EUR 125 Mio.

Deutlich überzeichnet

ca. 70 investierte Banken

Echo in der Fachpresse

Der Treasurer

 

Publikation der Financial Gates GmbH (FAZ-Gruppe)

 

"Teure Genussrechte zurückzahlen" - LINK

2014

Refinanzierung Passivseite

 

Die nochmals verschärften Rahmenbedingungen des EEG führten maßgeblich dazu, dass sich die ökonomischen Bedingungen für die juwi-Gruppe weiter verschlechterten.

 

Eine vollständige Refinanzierung (senior debt) der Finanzverbindlichkeiten wurde daher notwendig. 

 

Der nur ein gutes Jahr zuvor abgeschlossene Konsortialkredit musste ebenso wie das Schuldscheindarlehen aus 2011 neu verhandelt werden.

 

Hierfür standen lediglich zwölf Wochen zur Verfügung, da der erfolgreiche Abschluss der Verträge eine der beiden zentralen Voraussetzungen für den strategischen Investor waren.

 

Als Mandated Lead Arranger fungierten abermals DZ Bank und Deutsche Bank.

 

Eckdaten der Transaktion:

 

Unterzeichnung Dez. 2015

Gesamtvolumen € 322 Mio.

davon € 248 Mio. Konsortialkredit sowie € 68 Mio. bilaterale Linien mit Kreditversicherern

 

Aval- und Cashfazilitäten (WCF, RCF, Term Loan)

 

 

Das Jahr 2014 war ein äußerst dynamisches. Während die gesamte juwi-Gruppe im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung mehrere hundert Arbeitsplätze streichen musste, musste auch die gesamte Finanzierung umgestellt werden.

 

Weiterhin waren umfangreiche Arbeiten im Rahmen des bevorstehenden Einstiegs eines strategischen Mehrheitsinvestors (MVV Energie AG) erforderlich.

 

In dieser Zeit bestand die große Herausforderung darin, einerseits das Tagesgeschäft in gewohnt professioneller Weise weiterhin ohne Unterbrechungen und Qualitätsverluste aufrechtzuerhalten, während andererseits die Herausforderungen der vollständigen Neufinanzierung der Finanzverbindlichkeiten (senior debt) zu meistern waren.

 

Mit meinem Team hat das hervorragend geklappt.

Sascha Röber

Bereichsleiter / Director

Corporate Finance

juwi AG, Wörrstadt, Deutschland

 

2013

Debüt-Konsortialkredit

 

Die Jahre 2012 und 2013 standen für die juwi-Gruppe unter dem Zeichen der zum 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), welches insbesondere die gesicherte Vergütung von auf Freiflächen produziertem Solarstrom größtenteils aufhob.

 

Damit waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien spürbar schwieriger geworden. 

 

Um diesen geänderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden und den Unwägbarkeiten einer nach wie vor heterogenen Finanziererstruktur Rechnung zu tragen, war es meine Aufgabe, zusammen mit dem CFO der juwi AG mehr als ein Dutzend der finanzierenden Banken in einen Konsortialkredit mit einer ursprünglichen Laufzeit von drei Jahren zu holen.

 

Mandated Lead Arrangers waren DZ Bank, Deutsche Bank und UnicreditBank.

 

Das angestrebte Mindestvolumen betrug € 240 Mio.

Eckdaten der Transaktion:

 

Unterzeichnung August 2013

Volumen € 252,0 Mio.

Laufzeit 3+1 Jahre

13 Banken aus Deutschland

Aval- und Cashfazilität

 

 

Echo in der Fachpresse

Der Treasurer

 

Publikation der Financial Gates GmbH (FAZ-Gruppe)

 

Berich zur Transaktion auf S. 9 unter dem Titel "juwi mit Konsortialkredit"

photovoltaik

 

Online-Bericht des Branchenportals vom

27.08.2013

Retail-Nachrangdarlehen

 

Die Entwicklung und Realisierung insbesondere von Windprojekten ist gerade in der Bauphase besonders kapitalintensiv. Windenergieanlagen (WEA) sind bei Bestellung mit einer Anzahlung versehen, Infrastruktur, Fundamentierung, Rodung usw. müssen ebenfalls zu Beginn dieser Phase finanziert werden.

 

Um dies nicht aus dem Betriebsmittelkredit darstellen zu müssen, war ein für dieses Sonderthema maßgeschneidertes Produkt zu gestalten und in den Markt zu bringen.

 

Die zu meinem Bereich gehörende Abteilung Financial Strategies & Policies zeichnete für die Konzeptionierung und die finale Realisierung dieses für die juwi AG erstmals in den Retailmarkt begebenen Finanzmarktprodukts verantwortlich.

 

Gelauncht und in den Markt gebracht wurde es durch eine Schwestergesellschaft der juwi-Gruppe, der juwi Invest GmbH mit Sitz in Mainz.

Weitere Informationen

Eckdaten der Transaktion:

 

Emittentin juwi AG

Nachrangdarlehen (junior debt)

Volumen € 30,0 Mio.

> 2.000 Anleger aus Deutschland

Erklärvideo

 

Zur Veranschaulichung für den Anleger / Zeichner

...sowie sämtliche für die Platzierung hierzu zugänglichen Materialien (Anlegerbroschüre, Zeichnungsschein usw.)

Das Produkt erhielt von der angesehenen Anlegerpublikation ECOreporter das Prädikat "empfehlenswert". 

2011

Debüt-
Schuldscheindarlehen

 

Die Finanzierungslandschaft war durch jahrelanges starkes Wachstum der juwi-Gruppe nicht adäquat mitgewachsen. Die Anzahl der Finanzierungspartner für die Unternehmensfinanzierung wuchs beständig und war sehr heterogen.

 

Um das weitere Wachstum finanzieren zu können, wurde die Begebung eines Schuldscheins beschlossen. Das angestrebte Volumen betrug € 50 Mio.

 

Für die damalige juwi Holding AG (inhabergeführt) war dies der erste Schritt in den Kapialmarkt.

 

Die Transaktion wurde unter Federführung meines Bereichs Corporate Finance innerhalb von 10 Wochen strukturiert. Dazu gehörte vor allem die Aufbereitung sämtlicher Plandaten, die Darstellung der USPs, das Aufzeigen der Strategischen Geschäftsfelder und der vorhandenen Kernkompetenzen. 

 

Als Joint Arrangers fungierten DZ Bank und Deutsche Bank. 

 

Das Orderbuch konnte am ersten Tag mit einer nahezu 50%igen Überzeichnung bereits geschlossen werden.

Echo in der Fachpresse

Eckdaten der Transaktion:

 

Emission Juni 2011

Volumen € 74,0 Mio.

Überzeichnung ca. 50%

Investoren: 22

Deutschland, Österreich, Frankreich

 

results

 

Publikation der Deutsche Bank AG

 

Fallstudie zur Transaktion auf S. 21 unter dem Titel "Energiepionier auf neuen Wegen"

Der Treasurer

 

Publikation der Financial Gates GmbH (FAZ-Gruppe)

 

Berich zur Transaktion auf S. 6 unter dem Titel "Neue Sockelfinanzierung"

2009

KfW Sonderprogramm

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft legte 2008/09 als Gegenmaßnahme zur Banken- und Finanzkrise ein Sonderprogramm auf, das die Geldvergabe an Unternehmen, die im Zuge dieser Krise in Schwierigkeiten geraten waren, erleichtern oder gar ermöglichen soll. Für den Bund nahm die staatseigene KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) diese Aufgabe wahr.

 

Ich war von Mitte 2009 bis Anfang 2010 als selbstständiger Senior Program Manager bei der KfW im Rahmen dieses Sonderprogramms für Kredite an die besonders hart krisengeschüttelte Branche der kommerziellen Seeschifffahrt zuständig.

"Outside of Germany, there has been a certain lack of clarity with respect to the German government’s response to the financial crisis in general and shipping in particular. We were, therefore, very fortunate this week to get insights on the KfW-Sonderprogramm from Iris Heese and Sascha Röber both of whom are involved in the program."

 

Interview in der internationalen Fachzeitschrift Marine Money sowie Marine Money Offshore zum Thema KfW Sonderprogramm

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